Salone del Mobile 2026: Meisterklasse am Mailänder Dom

Christian Krug

Der Salone del Mobile war auch in diesem Jahr das Design-Mekka der Welt. Auch wenn einige wegen der Krisen und Kriege sogar die Absage der Mailänder Möbelmesse forderten, kamen 1900 Aussteller aus 33 Ländern und Besucher aus 160 Nationen. Meine 5 Highlights:

FLEXFORM

©Christian Kurg.

Flexform hat seine Outdoor-Neuheiten in einem ehemaligen Kloster inszeniert. Unter dem Motto „The Private Lives of Objects“, inmitten der Rabatten mit duftender Macchia Mediterranea wurden Sofas von Antonio Citterio, Stühle und Tische von Monica Armani und die Tischserie „Tara“ von Sebastian Herkner gezeigt.

POLIFORM

©Christian Krug.

Poliform wollte dem nicht nachstehen und mietete den immer wieder unglaublichen Stadtpalast der Familie Clerici. Den Innenraum verwandelten sie in einen modernen Bambus-Dschungel, im Ballsaal präsentierten sie eine atemberaubende Küche. Mehr Eleganz geht kaum.

poliform.it

EDRA

©Christian Krug.

Edra zeigt eigentlich selten etwas Neues auf dem Salone. Die Möbelfirma entzieht sich dem Terminstress und gibt ihren Designern die Zeit, die sie eben brauchen. Doch diesmal überraschte Edra in seinem permanenten Showroom im Palazzo Durini die Gäste mit einer Polycarbonat-Leuchte von Designer Jacopo Foggini.

edra.com

MINOTTI

©Christian Krug.

Minotti setzt den Luxusstandard im Zentrum der Messe. Auf zwei Etagen zeigte die Edel-Manufaktur eine Leistungsschau mit Tischen aus brasilianischem Marmor, Sofalandschaften und eine Sitzinsel der Superlative (Foto).

minotti.com

CASSINA

©Christian Krug.

Cassina zeigt seine Highlights im Showroom in der Via Durini und die Schlange der Besucher geht um den ganzen Block. Eines der Highlights: Die Lampen- und Tischserie der niederländischen Designerin Linde Freya Tangelder. Der Witz: Die Tische sind Ebenbilder der fluiden Leuchten.

cassina.com

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