Eat, Drink, Barcelona: Der Guide für Barcelonas Restaurants, Bars & Cafés

Baden mit Ausblick: Auf den Dächern Barcelonas versteckt sich die ein oder andere Möglichkeit zur Abkühlung.© RIEGER Bertrand/hemis/laif.

Bloß nicht fertig werden: Die zweitgrößte Stadt Spaniens lebt vom stetigen Wandel. Und macht es Besuchern leicht, sich kulinarisch überraschen zu lassen.

Barcelona ist ein Magnet – und zieht dieses Jahr noch stärker an als je zuvor. Die Stadt war bereits Gastgeberin des America’s Cup, gilt als kulinarischer Hotspot Europas (neben Städten wie Rio de Janeiro und Kopenhagen) und begeht das Gaudí-Jahr, zu Ehren des bedeutenden Architekten, der Barcelona wohl für die nächsten Jahrhunderte geprägt hat.

Man gedenkt ihm, weil er vor 100 Jahren gestorben ist. Und man feiert ihn, weil seine wichtigste Baustelle, die Sagrada Família, jetzt einen entscheidenden Schritt in Richtung Vollendung gemacht hat: Dem Hauptturm der Kirche wurde dieses Jahr die Spitze aufgesetzt. Und der Rest wird auch noch werden.

Antoni Gaudís Schaffen steht exemplarisch für etwas, das Barcelona selbst verkörpert: dass sich eine Stadt wandeln muss, um lebendig und vor allem lebenswert zu bleiben, und dass dieser Wandel Zeit brauchen darf. Vielleicht ist Barcelona gerade wegen dieses steten Wandels, der spätestens mit den Olympischen Spielen von 1992 richtig Fahrt aufgenommen hat, eine Metropole der Widersprüche geworden: elegant und durcheinander, touristisch und authentisch, verwurzelt in Traditionen und ständig in Bewegung.

Das Gute an Barcelona ist dabei: Man braucht als Besucher nur vor die Tür zu gehen, um all das zu spüren und zu erfahren. Auf die Plätze und die Promenaden und die Terrassen der Cafés und Bars. Weil hier das Leben nach draußen drängt wie nur an wenigen anderen Orten auf der Welt.

Cafés

Wahrscheinlich sind Sie zu dieser Uhrzeit auf dem Weg zur internationalen Morgenmesse in der Sagrada Família. Aber vielleicht können wir Sie dennoch für ein Frühstück begeistern?

Im The Egg Lab womöglich, wo neben dem Spezialitätenkaffee das Ei die Hauptrolle spielt – im Shakshuka genauso wie als Eggs Benedict. Apropos Eier: Im ostasiatisch inspirierten Café Otsu bekommt man diese auch, als wachsweiches Onsen-Ei oder als Egg Sandwich.

Ach, Sie mögen gar keine Eier? Dann gehen Sie doch ins Jaç Hi-Fi Café. Dieses stylishe Lokal ist an japanische Listening-Bars angelehnt, man hört beim Frühstück also Musik. Der Kaffee wird vor Ort geröstet und zum Essen gibt es Toasts, Granolas und Gebäck. Und Eier!

Hotel Cotton House

Im Cotton House sieht man, dass der Handel mit Baumwolle mal ein Riesengeschäft gewesen sein muss. In der historischen Bibliothek kann man lesen und dabei einen Tee trinken. © lookphotos/Jürgen Richter.

hotelcottonhouse.com

Casa Bonay

Hauseigene Cocktailbar, Tapasrestaurant, Spezialitätencafé und Grill auf der Terrasse: In der Casa Bonay kann man nicht nur gut schlafen, sondern auch rund um die Uhr essen. ©Rafael Arocha.

casabonay.com

Jaç Hi-Fi Café

Im Jaç Hi-Fi Café, gestaltet vom Isern Serra Studio, kann man nicht nur frühstücken und Musik hören, sondern auch Designer raten: Von wem ist die Lampe, von dem sind die Stühle?© Salva Lopez.

Auf Instagram: @jac.barcelona

Restaurants

Von der Naturweinbar bis hin zum Fine Dining: Auch kulinarisch ist Barcelona eine der spannendsten Städte der Welt. Im Restaurant LLuerna kommt vieles zusammen, was die Szene ausmacht: Küche auf höchstem Niveau, die trotzdem zugänglich ist und sich auf katalanische Traditionen besinnt.

Oder im Restaurant Bandini’s im Stadtteil Eixample, das Gäste mit seiner warmen Atmosphäre und der ehrlichen, spanischen Küche fühlen lässt, als verbrächten sie einen Abend mit ihren besten Freunden im eigenen Wohnzimmer.

Und dann ist da noch der radikale Fokus auf einzelne Lebensmittel und deren Herkunft, wie er im Restaurant Pur zelebriert wird – vom Spargel über Seeigel bis zum Ribeye-Steak aus Galicien.

Bandini's Barcelona

Die Gläser voller Naturwein oder Wermut, die Teller voller Tatar, Chips, Flanksteak und frittierter Polenta: So sieht sie aus, die herzerwärmende Küche im Bandini’s.© Monika Frias.

bandinisbarcelona.com

Restaurant Lluerna

Küchenchef Víctor Quintillà und Restaurantleiterin Mar Gómez haben sich im Restaurant Lluerna mit katalanischen Zutaten einen Michelin-Stern erkocht.©Lluerna Restaurant.

lluernarestaurant.com

Sartoria Panatieri

„From Farm to Pizza“ ist das Motto der Sartoria Panatieri, in der man den neapolitanischen Teigfladen mutig neu interpretiert – und auch mal mit eingelegten Karotten belegt.

sartoriapanatieri.com

Enigma Concept

Im Enigma werden viele Arbeitsschritte direkt an den Tischen der Gäste durchgeführt. Die Räume hat das renommierte Studio RCR Arquitectes gestaltet. ©Moisés Torné/Enigma.

enigmaconcept.es

Oysters Menorca

Simpel, aber gut: Im Oysters Menorca schaut man den Kellnern am sechs Meter langen Marmortresen beim Austernbrechen zu. Am besten bei einem Glas Champagner.© Daniel Schäfer/Oysters Menorca.

oystersmenorca.com

Restaurant Gulg

Der Spanier Iván Garcia und die Italienerin Beatrice Casella führen gemeinsam das Restaurant Glug. Zum Wein reichen sie katalanisch-italienisch inspirierte Gerichte.© Glug.

glugbarcelona.com

1925 Vermuteria im Hotel METT

Heilige Tapashallen: Das 1925 Vermuteria liegt im Hotel METT, einem ehrwürdigen Anwesen auf einem Hügel des Tibidabo- Berges weit oberhalb der Stadt. © Hotel METT.
1925vermuteria.com

Bars

Casa Bonay

Hauseigene Cocktailbar, Tapasrestaurant, Spezialitätencafé und Grill auf der Terrasse: In der Casa Bonay kann man nicht nur gut schlafen, sondern auch rund um die Uhr essen.

casabonay.com

Skybar im Gran Hotel Calderón

Dünne Luft, kühler Kopf: In der Skybar des Gran Hotel Calderón (NH Collection), gut 70 Meter über dem Boden, ist das Rauschen der Stadt nur eine ferne Erinnerung.© NH Collection Barcelona Gran Hotel Calderón.

nh-collection.com

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