Longchamp steigt aufs Brett

©Longchamp.

„Catch the Parisian Wave“ lautet das Motto der SS26. Wo sonst gern mit Strandkulissen gearbeitet wird, setzt Longchamp auf ein eigenes Surfboard, limitiert auf 40 Exemplare.

Surfboard der Marke meint es Longchamp dieses Mal wörtlich. „Let’s Ride!“ heißt die Ansage, und sie passt überraschend gut zu einem Haus, das sonst eher für Leder, Leichtigkeit und Pariser Nonchalance steht als für Salzwasser und Sand in den Schuhen.

Entstanden ist das Board gemeinsam mit dem Shapers Club, einer festen Größe der französischen Surfkultur mit Werkstatt in Marennes bei La Rochelle. Zwei Familienunternehmen, beide mit dem Label „Entreprise du Patrimoine Vivant“ ausgezeichnet, treffen hier aufeinander – Handwerk auf Handwerk, nur mit sehr unterschiedlichen Werkbänken.

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Optisch zitiert das Design die langen Linien kalifornischer 60s-Longboards: schlank, mit Holzfurnier, farbigen Finnen und Retro-Grafiken. Darunter steckt High-Performance-Technik aus Schaumstoffkern, Fiberglas und Harz. Das Ergebnis ist kein Deko-Gag für die Strandvilla, sondern ein voll funktionsfähiges Surfboard.

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Das Surfboard steht für Bewegung, Optimismus, Sommerenergie - Werte, die das Haus seit 1948 pflegt und die Creative Director Sophie Delafontaine heute zeitgemäß interpretiert.

Qualität vor Gimmick, Langlebigkeit vor Saison-Hype. Dass das Board in limitierter Auflage erscheint, unterstreicht den Sammlercharakter.Bei einer Auflage von 40 nummerierten Exemplaren ist davon auszugehen, dass nicht jedes Board tatsächlich ins Wasser geht.

©Longchamp.
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Und wer weiß – vielleicht ist der eleganteste Move dieses Sommers nicht der Catwalk, sondern der Take-off.

Vom 2. März bis 25. April lässt sich das Exemplar im Longchamp Pop-up im Hamburger Alsterhaus entdecken – und direkt erwerben.
✦ Marie Börekci